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Infos über Tauben
Tipps für den Umgang mit verletzten Tauben

Liebe Tierfreunde,

 

wenn Sie eine in Not geratene Stadttaube finden, bitte schauen Sie nicht weg. Die Taube ist auf Hilfe angewiesen!

 

Die Stadttaube oder Straßentaube stammt von verwilderten Haus- und Brieftauben ab, die vom Menschen gezüchtet wurden. Leider gibt es für diese verwilderten Nachkommen in den Städten kaum ein artgerechtes Nahrungsangebot. Stattdessen müssen diese Tiere auf Abfälle und Weggeworfenes vom Menschen zurückgreifen, was zur Folge hat, dass Tiere meistens stark unterernährt sind und schwere Mangelerscheinungen aufweisen.

 

Was können Sie tun, wenn Sie eine in Not geratene Taube sehen?

Helfen Sie bitte. Es ist gar nicht so schwer. Bitte bedenken Sie, dass die hilflose Taube auf der Straße Qualen ausgesetzt ist. Bitte haben Sie keine Angst vor ansteckenden Krankheiten.  Eine Taube ist kein größerer Krankheitsüberträger als andere Vögel auch.  Beachten Sie einfach normale Hygienregeln z.B. Hände gut waschen und bei engerem Kontakt ggf. Arbeits-  oder Schutzkleidung tragen.

 

Bringen Sie das Tier, wenn möglich, direkt zu einem Tierarzt oder in die umliegenden Tierkliniken. Wenn es sich um ein Fundtier handelt, behandeln die Tierärzte im Regelfall kostenfrei. Ggf. vorher kurz abklären. Bitte haben Sie keine Angst davor, dass Sie von der Taube angegriffen oder gebissen werden. Tauben schlagen höchstens mit den Flügeln, um Angreifer oder Gefahren abzuwehren. Tierschützer, die sehr häufig Tauben bergen, berichten sogar davon, dass sie oft das Gefühl haben, die Taube realisiert die Hilfe.

 

Ist es Ihnen nicht möglich, das Tier direkt zu einem Tierarzt zu bringen, zeigen wir Ihnen, wie Sie das Tier kurzzeitig betreuen können bevor sie es an eine Tierschutzorganisation oder Tierarzt übergeben:

 

1) Bitte setzen Sie die Taube in einen sicheren Karton (mit Deckel und vielen Luftlöchern oder eine Katzentransportbox). Sie können den Boden mit etwas Küchenpapier oder Zeitungspapier auslegen. Auf keinen Fall Heu verwenden!

 

2) Bitte stellen Sie der Taube ausreichend Wasser in einem etwas höheren Gefäß zu Verfügung. Wenn sie nicht von selbst trinkt, kann man vorsichtig und behutsam den Schnabel in das Wassergefäß tauchen sodass die Taube den Input bekommt, selbst zu trinken. Viele Tauben sind dehydriert und benötigen zunächst Hilfe wenn sie Wasser aufnehmen. Auch kann man vorsichtig dem Tier Wasser in den Schnabel geben. Dies klappt am besten mit einer 1ml Spritze ohne Nadel. Bitte wickeln Sie hierzu die Taube in ein, damit sie nicht flüchten- oder wild umherflattern kann.

 

3) Geeignetes Futter sind Körner wie z.B. 6 Korn Mischung aus Weizen, Gerste usw. oder Maiskörner. Auch unbehandelte und ungewürzte Erdnüsse in „vierteln“ gebrochen-  sind zur Nahrung für Tauben gut geeignet. Zwieback- in kleine Stücke gebrochen- ist im Notfall auch geeignet. Bitte auf keinen Fall getrockneten Reis anbieten!

 

4) Das Tier möglichst an einen ruhigen und nicht zu warmen Ort stellen, der nicht zu hell oder grell ist und wo es nicht gestört wird, wie z.B. Gäste WC, Kellervorraum etc.

 

Taube Rosalie hat in unserem Gnadenhof ein neues sicheres Zuhause gefunden.

TopTierschutzverein Bad Soden/Sulzbach a. Ts. und Umgebung e.V.